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Donnerstag, 14. Februar 2008

Akopalüze Nau - I break together! Really!

Na gut, ich habe mich nun lange genug davor gedrückt, über DAS große Ereignis zu schreiben, denn gut Ding will schließlich Weile haben, aber was lange währt, wird endlich gut…oder zumindest fertig!


Der Tag fing erstmal mit einem verdammt früh klingelnden Wecker an (und das nachdem wir lange bei Marcus getratscht hatten – Gruß an Patrick an dieser Stelle), damit wir auch ja rechtzeitig um 8.30 Uhr in Potsdam Babelsberg beim Gastronomie-Verleih vorstellig würden, um die bestellten Gläser und Tischdecken abzuholen. Danach ging’s ab ins Kopierwerk, um die letzten Vorbereitungen für den sonntäglichen Event zu treffen. Dort angekommen deckten wir dann leider noch den Super-GAU auf: Die Sektgläser vom Getränkeservice waren eine absolute Katastrophe: ein bunt zusammengewürfeltes aus Ikea/Baumarktware vermischt mit einigen 70er Jahre DDR-Retrogläsern mit Zierschliff (eigentlich ganz cool, aber nicht für diese spezielle Veranstaltung!). Aber der echte Absturz waren die gelben, geleeartigen Dreckflecken...


„Was nun?“, sprach das Huhn und sprang auf den Grill.


Also mußten wir die Damen vom Gastro-Verleih noch einmal alarmieren. Zum Glück lief das alles ganz unbürokratisch.
Als dann alles so weit vorbereitet war, machten wir uns auf den Weg zurück nach Hause, um uns freiwillig zum Matratzenhorchdienst zu melden. Unterwegs gab es noch einen perversen Big Rösti für den Hunger zwischendurch, der noch zusätzlich eine gewisse Verdauungsmüdigkeit lieferte.


Und eh ich’s mich versah, war’s schon „Sechse“, wie der Sachse sagen würde.
Gut, daß ich mir den Wecker gestellt hatte, denn es stand ja das große Ereignis bevor, für das ich schon seit einem Jahr Karten hatte: HELGE SCHNEIDER!!!



Die Plätze waren in der ersten Reihe, genau in der Mitte, damit nicht wieder das gleiche passiert, wie ein Jahr zuvor, nämlich, daß mir drei betont-witzige und daher vollkommen unwitzige, nervöse Grobmotoriker die ganze Zeit die Sicht versperren und zwar dergestalt, daß sie ständig die Position wechselten, sodaß ich auch ständig dazu gezwungen war, meine zu wechseln. WÜTEND!!!


Doch bevor die ganze Chose schließlich losging, mußten wir uns noch etwas gedulden. Zum Glück fiel die Wartezeit nicht allzu langweilig aus, da wir zwei nette Menschen trafen, mit denen wir hier und heute überhaupt nicht gerechnet hätten. (Eigentlich vier nette Menschen, hatten sie doch ihre Freunde dabei.) Während wir so plauderten, entdeckte Rudi dann den Superdrummer: Pete York. Er wirkte sehr unscheinbar so zwischen den Besuchermassen und mir fiel gleich wieder die Episode aus dem Schillertheater vor ca. zwei Jahren ein, als die Zuschauer nach der Show bei ihm ihre Pfandflaschen zurückgeben wollten, weil sie ihn nicht erkannten. Ich nutzte natürlich gleich die Gelegenheit um kurz mit ihm zu plaudern und ihm ein Foto abzuschwatzen.



Ein sehr netter Herr!


Endlich rief uns die Bimmel hinein!


Von nun an verbrachte ich die ganze Zeit eigentlich nur noch mit Lachen.
Es war eine Tour de Force der guten Laune:


die Trompeten von Mexiko,



die Nummer mit dem gebogenen Sopransaxophon (oder war’s ein Sopraninosaxophon?),



die eindrucksvolle Gymnastikclownerie eines Sergej Gleithman,



ein unsichtbarer Udo Lindenberg



und vor allem meine Lieblingsnummer: Das Tubasolo von Rudi Olbrich – nur um einige der vielen Highlights zu nennen.




Einziger Vermouthstropfen: das Currywurstlied hat gefehlt. Schade!


Leider war dann alles doch wieder viel zu schnell vorbei…Moment mal! Helge hat ja tatsächlich fast bis 23 Uhr gespielt!!! Value for money! Während der Pause hatte Anne schon mal mit Helges Manager die Eventualitäten eines eventuellen gemeinsamen Fotos geklärt. Dieser kam dann nach der Show aus der Garderobe, um uns mitzuteilen, daß Helge erst einmal verschnaufen müsse. Na gut, warteten wir halt noch ein wenig. (Wir waren übrigens die einzigen drei – zwei Menschen & ein Löwe – die das Taten. Die anderen Besucher trauten sich offensichtlich nicht. Also warteten wir und warteten.


Und warteten.



Und warteten.


Und dann endlich: Stimmen aus der Umkleide! Sandro Gianpetro! Auch nicht schlecht, aber leider war er gerade am Handy so in ein Gespräch vertieft, daß ich mich nicht getraut habe, ihn um ein Autogramm zu bitten.


Stunden später…


Und dann endlich: Stimmen aus der Umkleide! Diesmal aber wirklich.
Nach irgendwelchem Gemurmel („Da sind immer noch welche“…) kam Helge endlich doch raus. Und hier der Beweis:



Wir verließen mit der gesammelten Truppe dann das Theater, ich tratschte noch mit Rudi Olbrich, der mir freundlicherweise noch ein Autogramm gab und konnte endlich nach Hause in mein Bettchen fahren.


Was für ein gelungener Tag!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Elmi, Du obercoole Socke! :-P
T.A.

JAN hat gesagt…

Was für ein Tag. Schön geschrieben!
Klasse Fotos :-)